Heimatgeschichtsverein   Rechenberg-Bienenmühle e.V. Diese Webseite wurde erarbeitet von  - Projektmanagement Lohse  -  HLohse4@gmx.de Seit 25.November 2000 geht es  mit drei neuen Triebfahrzeugen  vom Typ RS1 der Freiberger  Eisenbahngesellschaft mbH in  45 Minuten im Stundentakt von  Freiberg nach Holzhau und  zurück. In jedem Triebwagen  stehen den Fahrgästen jeweils 76 Sitzplätze sowie Stellplätze für Kinderwagen, Fahrräder und spezielle Halterungen für Skier zur  Verfügung. Als "Zentralbahnhof" wurde der Bahnhof Mulda vorgesehen, wo sich die Züge zur jeweils  vollen Stunde begegnen.
Die Eisenbahn Freiberg -Moldava
Haltepunkt Rechenberg
Im Mai 1884 wurde mit der Fortsetzung des Bahnbaus von Bienenmühle nach Moldau begonnen. Die Eröffnung der Bahnlinie war ursprünglich der 1. Juni 1885 vereinbart, aber wegen dem Pfingstfest wurde die Inbetriebnahme auf den 18. Mai vorverlegt.
Der Bahndamm ist noch sehr gut erhalten. Seit 1994 ist er zwischen Teichhaus und Hermsdorf- Rehefeld als Flächennaturdenkmal ausgewiesen und heimischer, zum Teil sehr seltenen Pflanzen und Tieren, vorbehalten und darf nur im Winter als Loipe benutzt werden.
Am Montag, dem 7. Februar 1972 war es soweit, um 15,14 Uhr wurde der letzte Zug abgefertigt. Die letzte Zugmeldung wurde vom Bahnhof Hermsdorf- Rehefeld nach Holzhau 15:17 Uhr durchgegeben. 
Bahnhof Holzhau
Im Bahnhofsgebäude wurden eigens für ein angenehmes Umsteigen seiner Hoheit, von der Eisenbahn in seine königliche Kutsche, ein Empfangssalon, ein Waschraum und eine Toilette eingerichtet.
Bahnhof Hermsdorf-Rehefeld
Bahnbau im Bereich Rechenberg
Der Streckenabschnittes Bienenmühle - Moldau
Möbelfabrik Zeising um 1935
Holzschleiferei Hermann um 1915                                          
Mittelstraße um 1930
Aber auch neue Unternehmen wuchsen empor und damit verbunden eine Ansiedlung von vielen Menschen wie Arbeitern, Beamten, Handwerkern und Händlern. Auch die Ortsbilder veränderten sich durch den Neubau von Wohnhäusern und Betrieben.
Drehscheibe mit Lokschuppen / Sägewerk / 1905
Bahnhofsvorplatz mit Sicht in den Ortsteil Bienenmühle um 1900
Für den Bau des Bahnhofsgeländes musste die Mulde verlegt werden. Heute Standort Frankebäcker
Die Leipzig - Dresdner Eisenbahn Companie übernahm am 1. Dezember 1873 den Bau der Anschlussbahn von Freiberg her. Etwa zur gleichen Zeit wurde auf böhmischer Seite mit dem Bau begonnen, denn bis zum 4. September 1875 sollte der Anschluss fertig gestellt sein. Doch vor der Vollendung geriet der Bau der Bahnlinie auf böhmischer Seite auf Grund finanzieller Sorgen ins Stocken. Auch die Leipzig - Dresdner Eisenbahn Companie stand vor der Frage, die Finanzierung mit zu übernehmen oder den Bau aufzugeben. Am 2. November  1875 wurde jedoch die Linie Freiberg - Mulda (14,3 km) dem Betrieb übergeben und am 16. August desselben Jahres die Eröffnung von Mulda bis Bienenmühle.
Der Entschluss zum Bau der einst durchgehenden Strecke Nossen - Freiberg - Brüx ist eng mit der Entwicklung der im Süden und Norden des mittleren Erzgebirges angesiedelten Industrie verbunden. Schon um die Mitte des vorigen Jahrhunderts wuchs im sächsischen Industriegebiet um Freiberg und Chemnitz der Bedarf an Kohle derart stark an, dass er von dem relativ geringen Aufkommen im Zwickau - Oelsnitzer Steinkohlenrevier nicht mehr voll gedec201kt werden konnte. Keine hundert Kilometer entfernt lagerten aber im „Böhmischen Becken” bei Teplitz, Dux und Brüx ausreichend große Mengen an Braunkohle. Diese waren aber nicht erreichbar, weil der Erzgebirgskamm durch die Eisenbahn noch nicht erschlossen war. Die Kohle hätte nur auf einen beträchtlichen Umweg über Bad Schandau, Dresden und über die Steilrampe bei Tharandt befördert werden müssen, was aber zu teuer gewesen wäre.  Dipl.-Ing.Spranger ”Der Modelleisenbahner” 6/1978 2015
Die Notwendigkeit der Bahn
Der Ort Bienenmühle hat seine Entstehung dem Bau der Eisenbahnlinie zu verdanken. Ursprünglich war hier nur eine 1463 urkundlich erwähnte Brettmühle, die "Behnholcze" die spätere Bienenmühle.
Bahnhof Moldau / Moldava